Der Ara

Anna Heynkes, kleines-Referat vom 15.3.2003

Gliederung

Ara

Allgemeines nach oben

Die Familie der Papageien umfasst über 300 Arten, von denen die Aras mit einer Körperlänge von fast einem Meter die größten sind. Ein besonders schöner und der größte von ihnen ist der Hyazinth-Ara, mit seinem dunkelblauen Gefieder und gelben Ringen um die Augen.

Lebensraum nach oben

Die verschiedenen Araarten leben in unterschiedlichen Teilen Mittel- und Südamerikas. Der Hyazinth-Ara lebt in den Palmenwäldern von Brasilien. In den bis zu 60 m hohen Wäldern leben die Vögel in 3 Etagen. Jede Etage hat nicht nur eine bestimmte Menge von Sonnenlicht zur Verfügung, sondern liefert auch unterschiedliche Nahrung. Aras bewohnen die mittlere Etage, den sogenannten Zwischenstock.

Sozialleben nach oben

Aras nisten in großen Baumhöhlen oder auch manchmal in Uferhöhlungen. Es werden 2-3 Eier gelegt, die ausschließlich vom Weibchen bebrütet werden. Wenn sie Hunger haben, klopfen die Jungen mit ihren Schnäbeln gegen die Baumhöhlenwand, um dies den Elterntieren mitzuteilen. Außerhalb der Brutzeit ziehen die Aras in großen Gesellschaften umher, aber die Paare halten immer zusammen.

Körperbau nach oben

Besonders typisch für den Ara ist die nackte Haut in der Augen- und Wangengegend. Aras haben wie viele Klettervögel sogenannte Klammerfüße, das heißt, dass bei ihnen die erste und die vierte Zehe nach hinten gebogen sind. Der Schnabel eines Aras ähnelt einem Nussknacker und hat auch dieselbe Funktion, nämlich das Knacken von harten Nüssen und Früchten.

Ernährung nach oben

Aras ernähren sich von den Früchten der Palmen, Beeren, Knospen, Sämereien, Trieben, Blüten, Wurzeln und Knollen. Sie fressen in Gefangenschaft Obst, Getreide, Sonnenblumenkerne, Mais, Mohrrüben, Zwieback und benagen Äste. Ihren hakenförmigen und extrem großen Schnabel benutzen sie zum Klettern und Knacken der Früchte oder Nüsse.

Haltung nach oben

Aras brauchen auch in Gefangenschaft viel Platz und eine dicke Sitzstange aus Holz, die der Ara allerdings gerne wegknabbert. Auch sollten ihm jederzeit ein paar frische Äste zum Beknabbern zur Verfügung gesellt werden, denn in der Rinde sind verschiedene Substanzen enthalten, die der Ara benötigt.

Innerhalb der Menschenfamilie sucht sich der Ara einen festen Freund, der sich ihm gegenüber alles erlauben kann, während anderen, eventuell unerwünschten Personen der große Schnabel des Vogels schon mal gefährlich werden kann. Nach Möglichkeit sollte der Ara jeden Tag einmal gründlich abgebraust werden.

Zucht nach oben

Viele Araarten wurden schon erfolgreich gezüchtet, insbesondere der Zwergara. Die Schwierigkeit liegt bei einigen Arten bei der Geschlechtsbestimmung. Man weiß nicht, in welchem Alter sie erstmals zuchtreif werden. Besonders bei den großen Arten braucht man viel Geduld. Erstmals gelang die Zucht in der Tschechoslowakei im Zoologischen Garten Bratislava.

meine Startseite