Mein erklärendes Verzeichnis nicht allgemeinverständlicher Begriffe in den naturwissenschaftlichen Fächern - Buchstabe P

Anna Heynkes, 12.10.2004

Paraffin = festes, wachsartiges, oder flüssiges wasserunlösliches Gemisch gesättigter Kohlenwasserstoffe

pathogen = krankheitserregend

Periode nennt man in der Chemie eine Reihe oder Zeile des Periodensystems.

Periodensystem der Elemente nennt man eine Tabelle, in der die bekannten chemischen Elemente mit ähnlichen Eigenschaften untereinander angeordnet werden und in dem die Elemente von links nach rechts und von oben nach unten immer schwerer werden. Im Internet findet man nützliche Periodensysteme mit vielen Informationen über die Elemente unter:
Periodensystem der Elemente mit sagenhaft vielen Zusatzinformationen von Thomas Seilnacht (Chemielehrer)
Rutherford-Periodensystem der Elemente
Ein nützliches Periodensystem der Elemente
Schmelz- und Siedepunkte der Elemente in [°C]

pH-Wert = negativer dekadischer Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration oder genauer der Konzentration der Hydroniumionen (H3O) und damit das Maß für den sauren oder basischen Charakter einer Lösung (potentia hydrogenii, die Stärke des Wasserstoffs)

Photon nennt man ein Lichtteilchen und bringt damit zum Ausdruck, daß auch Licht bzw. allgemein elektromagnetische Strahlung nicht stufenlos in beliebig großen Mengen, sondern immer nur als Vielfache einer kleinstmöglichen Menge, dem Quant übertragen werden kann. Allerdings gibt es nicht nur eine Sorte von Lichtquanten mit einer bestimmten Einheitsenergie, sondern der Energiegehalt eines Photons hängt von seiner Wellenlänge bzw. Frequenz ab: Energie = Plancksches Wirkungsquantum • Frequenz. Photonen bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und sie gehören zu den Bosonen, also den Überträgern von Kräften bzw. Wechselwirkungen, die im Gegensatz zu den die Materie bildenden Ferminonen beliebig dicht gepackt werden können.

Physik ist laut Meyers Lexikon die Naturwissenschaft, die alle experimentell und messend erfassbaren sowie mathematisch beschreibbaren Erscheinungen und Vorgänge in der Natur erforscht. Das Duden-Frendwörterbuch macht deutlich, dass es dabei um Aufbau und Bewegung der unbelebten Materie und um die Eigenschaften von Strahlung und Kraftfeldern geht.
Die Physik wird je nach der Art der untersuchten Erscheinungen eingeteilt in Mechanik, Wärmelehre, Optik und die Lehre von Elektrizität und Magnetismus. Methodisch hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die zu lösenden Aufgaben auf experimentelle und theoretische Physik zu verteilen. Allgemeines Ziel der Physik ist die Aufstellung von Naturgesetzen, die Naturvorgänge erklären und es dem Physiker ermöglichen, den Ablauf vorherzusagen. Genaue Vorhersagen sind nur möglich, wenn das Geschehen in der Natur kausaldeterminiert verläuft. (http://www.gutenbergschule.de/html/physik.html) Das heißt, es muss ein erkennbares Verhältnis von Ursache und Wirkung geben.

Prion = von Stanley Prusiner 1982 eingeführtes Kunstwort für proteinaceous infectious particles (infektiöses Eiweiß), mit dem er der von Griffith formulierten Protein only Hypothese einen griffigen Namen gab

Protein oder Eiweiß nennt man eine lange, unverzweigte und räumlich gefaltete Aminosäurekette.

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