NR ZBKS
AU Lambooy,E.; Spanjaard,W.; Eikelenboom,G.
TI Gehirnerschütterung als Betäubungsmethode für Mastkälber
QU Fleischwirtschaft 1981; 61: 128-30
PT journal article
AB Bei 31 Mastkälbern erfolgte die Betäubung durch Gehirnerschütterung aufgrund eines Schlages mit dem Cash-Knocker (nicht durchdringender, mit pilzförmigem Kopf versehener Bolzen). auf Stirn oder Hinterkopf. - Die Gehirnaktivität wurde durch Elektroencephalogramm (EEG) ermittelt, das mittels vorher eingesetzter Elektroden aufgezeichnet wurde. - Wenn EEG und/oder die Reaktion des Tieres Zweifel aufkommen ließen, wurde periphere Reize benutzt, um die Schmerzbetäubung zu beurteilen. - Die Herzfrequenz war unmittelbar vor und 30 Sekunden nach der Betäubung ähnlich. - Eine wirksame Betäubung wurde bei 15 von 19 Kälbern erreicht, bei denen der Bolzen auf der Stirn angesetzt worden war, sowie bei 3 von 8 Kälbern, bei denen der Bolzen auf dem Hinterkopf angesetzt war. Ein Blutsturz aus der Nase wurde bei 22 Kälbern beobachtet, ein Gehirnblutsturz bei 15 Kälbern und bei 8 von 31 Kälbern wurde das Gehirn durch Knochenfrakturen zerstört. Es kann der Schluss gezogen werden, dass die Gehirnerschütterung als Betäubungsmethode nicht akzeptabel ist.
AD Research Institute for Animal Production, "Schoonord", Zeist, Niederlande
SP deutsch
Autorenindex - authors index
Startseite Betäubung - home page Stunning
Copyright Ingrid Schütt-Abraham