NR ZDBV
AU Orosz,E.; Toth,S.; Juhasz,J.
TI Der Einfluss der Neuroleptanalgesie auf die elektrische Aktivität des Gehirns
QU Z. EEG-EMG 1972; 2: 76-84
PT journal article
AB Das EEG unter Neuroleptanalgesie ist mit dem anderer Narkosen nicht vergleichbar, auch nicht bei gleichzeitiger Verwendung von N2O. Fentanyl verursacht zwar anfänglich Frequenzverlangsamungen und Amplitudensteigerungen, in den späteren Phases des NLA jedoch einen stabilen alpha-Rhythmus. Unserer Erachtens bewirkt aber auch DHBP entsprechende EEG-Veränderungen, doch protrahierter, dafür aber länger anhaltend. Die NLA verschiebt die zerebrale elektrische Aktivität in Richtung der Erregung, sie verstärkt die vorhandenen Exzitationsmuster und steigert die Reaktionsfähigkeit des Gehirns gegenüber Reizen. Die Reizantworten treten deutlicher und ausgedehnter auf, die Reizschwelle wird erniedrigt. DHBP und Fentanyl wirken dabei in gleicher Richtung und verstärken gegenseitig ihre Wirkung. Durch diese Eigenschaften eignet sich die NLA besonders gut als Anaesthesie bei funktionellen neurochirurgischen Operationen.
SP deutsch
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