NR ZEJQ
AU Marx,H.; Bretzinger,C.; Hoffmann,R.; Stolle,A.
TI Stressbelastung von Forellen bei der Schlachtung und Anwendung unterschiedlicher Betäubungsmethoden
QU 41. Arbeitstagung des Arbeitsgebietes "Lebensmittelhygiene der DVG, 25.-28.09.2000, Garmisch-Partenkirchen
PT Proceedings
AB In den vorliegenden Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Betäubung von Forellen im Rahmen der Schlachtung durch Einleitung von Kohlendioxid erhebliche Stressreaktionen erzeugen kann. Eine Anreicherung des Kohlendioxid-Betäubungsbades mit Sauerstoff erscheint nicht dazu geeignet, diese Stressbelastung zu reduzieren. Die als Indikatoren für den Betäubungsstress gemessenen Plasmakatecholamine Adrenalin und Noradrenalin waren bei der Betäubung mittels Kopfschlag und mit dem Präparat Aqui-S, einem Anästhetikum auf Nelkenölbasis, auf signifikant niedrigerem Niveau als bei der Betäubung mit Kohlendioxid resp. im Kohlendioxid-Betäubungsbad mit Sauerstoffanreicherung. Bei der Betäubung mit Kopfschlag und Kohlendioxid bzw. Kohlendioxid mit Sauerstoffanreicherung konnten makroskopisch und chromametrisch lediglich geringfügige, bei Verwendung von Aqui-S keine negativen Auswirkungen auf die Produktqualität festgestellt werden. Elektrische Durchströmung führte zu Muskelblutungen.
SP deutsch
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