LifeTeachUs-Stunde Boden
Roland Heynkes 3.3.2026, CC BY-SA-4.0 DE
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Es entsteht ständig neuer Boden durch die Erosion der Berge und Ausbrüche von Vulkanen. Wasser löst Gesteine auf und der Wechsel von Hitze und Kälte lässt Felsen zerbröseln. Denn wenn Wasser zu Eis gefriert, dehnt es sich in kleinen Ritzen aus und sprengt das Gestein. So entstehen aus großen Felsen Steine, die Berge und Flüsse hinunter rollen. Natürliche Flüsse wandern oft und in ihnen entstehen Inseln. Sie werden zuerst besiedelt von Bakterien, Pilzen, Flechten, Moosen und Farnen, deren Sporen vom Wind über riesige Strecken getragen werden. Andere Pflanzen und Tiere reisen in im Gefieder von Vögeln und Samen werden mit dem Kot ausgeschieden. Es gibt sogenannte Pionierpflanzen, die wie Flechten und manche Pilze auch auf ganz unfruchtbarem Boden wachsen und Feuchtigkeit aus der Luft holen können. Mit der Zeit verwandelt diese ganze Lebensgemeinschaft den unfruchtbaren in einen immer fruchtbareren Boden. Je nach Art des Gesteins kann das in wenigen Jahren geschehen oder Jahrhunderte dauern.
Auch Pflanzenwurzeln können Steine spalten, weil ihre Zellen anders als unsere von sehr stabilen Zellwänden umgeben sind. Darum platzen sie nicht, wenn sie durch Aufnahme von Wasser dicker werden und großen Druck aufbauen.
Das gleiche passiert mit den nackten, unfruchtbaren Böden, wenn Sand- und Kiesgruben, Steinbrüche oder ein Braunhkohletagebau nicht weiter ausgebaggert werden – also nach dem Ende des Rohstoff-Abbaus. Meistens steigt dann Grundwasser auf und bildet einen See. Die zunächst völlig unbewachsenen Ufer werden langsam mit oder ohne Hilfe von Menschen durch Pflanzen erobert. Das nennt man Rekultivierung.
Auch in Städten können Böden wieder fruchtbar werden, wenn sie nicht mehr versiegelt sind.
Die meisten Bodenarten gab es auch schon vor Millionen Jahren. Erst seit wenigen Tausend Jahren gibt es Böden, die von Menschen fruchtbar gemacht wurden. Und erst seit Jahrzehnten gibt es Böden voller Bauschutt und Mikroplastik.
Die fruchtbare Humusschicht ist meistens weniger als einen halben Meter dick. Die Dicken der darunter liegenden Bodenschichten (Horizonte) können sehr unterschiedlich sein. Sie bleiben wie sie sind, weil sie nicht umgepflügt werden. Aber manchmal graben Wissenschaftler tiefe Löcher in den Boden, um sich seine Schichten von der Seite ansehen zu können. Oder sie warten einfach ab, bis ihnen Bauarbeiter die Arbeit abnehmen, weil sie ein Haus bauen oder Rohre tief im Boden verlegen wollen.

Die Menschheit ernährt sich hauptsächlich von Fischen und anderen Wassertieren, von landwirtschaftlichen Nutztieren und von Kulturpflanzen wie Getreide, Gemüse und Obst. Fast alle diese Pflanzen wachsen in fruchtbaren Böden. Je mehr fruchtbare Böden von Menschen überbaut oder durch falsche Behandlung unfruchtbar werden, desto weniger Menschen und Nutztiere können ernährt werden. Deshalb sollten wir Fleisch liefernde Nutztiere nicht mit Pflanzen füttern, die auch Menschen essen können. Aber vor allem müssen wir endlich die Böden besser schützen, um Hungersnöte zu vermeiden. Man kann sie durch Agroforstwirtschaft (Hecken und Bäume auf Feldern und Weiden) vor Austrockung und Erosion schützen. Mit Terra preta und sauberem Kompost kann man ihre Fruchtbarkeit erhalten und dem Klimawandel entgegen wirken. Und man kann die wichtigen Bodenlebewesen schützen, indem man statt Pestiziden biologische Schädlingsbekämpfung nutzt.

Wenn Blätter auf den Boden fallen, werden einige von Regenwürmern in den Boden gezogen und gefressen. Andere werden von Pilzen, Schleimpilzen, Bakterien, Milben, Springschwänzen, Insektenlarven, winzigen Würmern und anderen winzigen Tieren gefressen. Deren Kot düngt dann den Boden. Bis zu ihrer vollständigen Zersetzung lockern sie den Boden. Die dünne Schicht aus abgestorbenen Pflanzenteilen, Bodenlebewesen und deren Kot nennt man Humus und macht den Boden fruchtbar.
Manche Bakterien und Pilze können mit Hilfe von Enzymen sogar Holz verdauen. Dadurch verwandeln sie in Wäldern auch das feste Holz großer Baumstämme in weichen, den Boden auflockernden und andere Bodenlebewesen ernährenden Humus.
Aber nur ein Teil des Blatt-Materials wird als Baumaterial für die Körper von Pflanzen, Pilzen und Tieren genutzt. Der Rest dient der Energie-Gewinnung von Pilzen und Tieren und dabei wird CO2 freigesetzt. Außerdem wird dabei der Humus verbraucht. Darum muss dem Boden ständig neues Pflanzen-Material zugeführt werden, damit der Boden nicht unfruchtbar wird. Man kann zwar mit Kunstdünger oder Gülle auf völlig unfruchtbarem Sandboden Pflanzen ernten, aber dann kann der Boden kaum noch Wasser und Nährstoffe speichern und das Grundwasser ist gefährdet.
Verschiedene Böden enthalten sehr unterschiedlich viele Lebewesen. Manche enthalten in einer Handvoll mehr Lebewesen als es Menschen gibt.

Das Laub der Bäume hält die Regentropfen auf und sorgt dafür, dass das Wasser über einen längeren Zeitraum verteilt den Boden erreicht.
Dabei verdunstet auch viel Wasser und trägt zum feuchten Waldklima bei, dass aber auch ohne Regen durch die Abgabe von Wasserdampf durch die Spaltöffnungen Blätter entsteht. Zusammen mit der Beschattung und dem Windschutz reduziert das die Austrockung des Waldbodens.
Wichtig ist auch zu wissen, dass Wälder durch Verdunstung Regenwolken produzieren und durch Produktion von aufsteigendem Feinstaub Regenwolken abregnen lassen können. Durch Wälder erreicht mehr Regen auch weit vom Meer entfernte Landesteile.
Laub und Moos speichern im Wald viel Wasser und versorgen den Boden damit gleichmäßig.
Waldboden kann auch viel mehr Wasser aufnehmen, weil Laub und viele Bodenlebewesen ihn locker machen und Pflanzenreste im Boden Wasser speichern.
Wasser kann auch umso besser in den Boden aufgenommen werden, je mehr Regenwürmer in ihm Gänge gemacht haben. Aber auf vielen Äckern gibt es kaum Regenwürmer, weil sie auf den Feldern keine Nahrung finden.
Der Wald schützt den Waldboden außerdem vor Austrockung durch Sonne und Wind.
Insgesamt halten intakte Wälder deshalb auch längere Trockenzeiten aus. Um astreines Holz zu erhalten, stehen allerdings in Fichten-Monokulturen die Bäume so dicht, dass zu wenig Wasser den Boden erreicht, der deshalb zu trocken ist.
Auf den durch vollständiges Abholzen entstandenen Kahlschlägen und in der konventionellen Landwirtschaft fehlt all das, weil der nackte Boden völlig ungeschützt ist. Der Klimawandel führt durch längere Dürren und heftigeren Regen zu stärkerer Erosion durch Austrockung, Wegwehen und Wegschwämmen von Humus. Darum muss man Äcker im Gegensatz zu Wäldern mit Wasser versorgen. Denn alle Lebewesen im Boden brauchen Wasser und Wasser hält die Bodenteilchen zusammen, sodass sie nicht wegfliegen.
Zusätzlich verdichten viel zu schwere Landmaschinen den Boden bis in große Tiefen und das Pflügen tötet viele Bodenlebewesen, weil es die oberen Bodenschichten umdreht und dadurch die Bodenlebewesen in falsche Bodenschichten transportiert. Leider kann man den bis in große Tiefe verdichteten Boden auch durch Pflügen nicht ausreichend auflockern. Wenn Menschen oder andere Tiere über Böden laufen, verdichten sie ihn nur oberflächlich, aber auch das behindert die Aufnahme von Wasser.
Problematisch kann auch eine wasserdichte Lehmschicht in der Tiefe eines Bodens sein, weil dann kein Wasser ins Grundwasser abfließen kann und schneller Staunässe entsteht und Bodenlebewesen tötet. Durch Lehm kann Wasser nicht fließen, weil in Lehm die Lücken zwischen den Sandkörnern durch noch viel kleinere Körnchen verstopft sind.
Für unsere Wasserversorgung ist es wichtig, dass Böden Regenwasser bis ins Grundwasser durchlassen. Dabei nehmen mikroskopisch kleine Bodenlebewesen Nährstoffe aus dem Wasser auf und reinigen es dadurch.
In Städten kann kaum Regenwasser ins Grundwasser sickern, weil es in die Kanalisation geleitet wird und durch Kläranlagen in Flüsse fließt. Es wäre besser, wenn man das Regenwasser aus Regenrinnen im Boden versickern ließe. Immerhin versucht man jetzt in vielen Städten, unnötige Versiegelung zu entfernen und durch Wiesen oder Blühstreifen zu ersetzen. Oft finden darum Insekten und Vögel in Städten mehr Nahrung als auf landwirtschaftlichen Flächen.
Wenn es mehr regnet als der Boden aufnehmen kann, dann steht das Wasser manchmal tagelang auf einem Acker oder einer Wiese und ertränkt kleine Pflanzen und viele Bodenlebewesen ersticken. Oder das Wasser fließt von Äckern in die Gräben an den Feldrändern. Dann fließt mit dem Wasser auch Humus weg und färbt das Regenwasser braun.
Wenn Bauern ihre Äcker mit Mist düngen, dann wird der Boden locker und kann mehr Regen aufnehmen und im Boden speichern.
Im Wald wird der Boden durch die schweren Harvester beim Fällen und zersägen von Bäumen „nur“ auf den Waldwegen stark verdichtet. Manche Waldbesitzer lassen Baumstämme auch noch schonender durch Rückepferde aus dem Wald ziehen. Wenn man allerdings Kahlschläge macht, fahren die schweren Harvester auf der ganzen Fläche herum und machen den Boden platt.
Darum brauchen wir Agroforstwirtschaft mit Baumreihen und Hecken gegen die Erosion durch Wind, Sonne und Regen.
Das so produzierte Holz kann man zu Holzkohle für Terra preta verarbeiten. Terra preta ist eine vor Jahrtausenden von Amazonas-Indianern und Slaven erfundene Mischung aus Holzkohle, Kompost und Tonscherben. Terra preta speichert viel Wasser und Pflanzennährstoffe und hilft gegen den Klimawandel, weil es Kohlenstoff für Jahrtausende im Boden speichert, während Humus langsam zu CO2 abgebaut wird. Kohlenstoff ist ein chemisches Element, also eine Atom-Sorte. Kohlenstoff ist das wichtigste chemische Element in allen Biomolekülen, ohne die kein Lebewesen existieren kann.
Besonders klimaschädlich ist die Verwendung von Torf zur Optimierung des Bodens beim Gemüseanbau, denn dafür werden Moore zerstört, die sehr viel mehr CO2 als alle anderen Böden speichern. Auch Viehweiden auf trocken gelegten ehemaligen Mooren geben sehr viel CO2 ab.
Ackerböden sollten auch immer durch auf ihnen wachsende Stickstoff bindende Pflanzen geschützt werden, die man dann zu Kompost verarbeiten kann.
Wir brauchen leichte Drohnen statt schwerer Traktoren.
Mist zur Bodenauflockerung und als Futter für Bodenlebewesen statt Kunstdünger.

Moore speichern extrem viel Wasser. Dieses Wasser ist sehr sauer und enthält kaum Sauerstoff. Darin können nur Torfmoose überleben und die wachsen nach oben immer weiter, während sie weiter unten in der Dunkelheit absterben. Ohne Sauerstoff und wegen der Säure werden die abgestorbenen Teile nicht abgebaut, werden langsam zu Torf, der noch viel später zu Braunkohle würde. Solange der Torf nass bleibt, speichert er über Jahrtausende Unmengen Kohlenstoff. Aber legt man ein Moor trocken oder nutzt den Torf als Dünger oder Brennstoff, dann wird der Kohlenstoff als CO2 wieder frei und verstärkt den Klimawandel. Darum müsste man die Entwässerung und die Zerstörung von Mooren stoppen und neue Moore an den Stellen entstehen lassen, wo es früher welche gab.

Gras und viele Wildblumen haben sich daran angepasst, dass sie von Grasfressern immer wieder abgefressen werden. Wie alle Pflanzen nehmen sie CO2 aus der Luft auf und bauen aus dem Kohlenstoff mit Hilfe der Energie des Sonnenlichts alle ihre Biomoleküle. Aber sie speichern große Mengen davon in ihren verdickten Wurzeln, sodass sie immer wieder aus dem Boden heraus wachsen können. Wo nur Wildtiere das Gras fressen, produzieren sie große Mengen Mist, der von Mistkäfern im Boden vergraben wird. So entsteht im Boden fruchtbarer Humus, der sehr viel Kohlenstoff speichert und dadurch den Klimawandel aufhält.

In Naturwäldern und Prärien entnehmen die Pflanzen dem Boden viele verschiedene Mineralstoffe, die man auch Pflanzen-Nährstoffe nennt. Wenn sie dann von Pilzen oder Tieren gefressen werden, geben sie die Mineralstoffe weiter. Und die Tiere geben die Nährstoffe mit ihren Ausscheidungen oder wenn sie sterben dem Boden zurück. Es ist ein Kreislauf, bei dem die gelegentliche Düngung mit Saharastaub ausreicht.
Wenn man aber Bäume aus dem Wald, Heu von den Wiesen oder die Ernte von den Feldern holt, dann gibt man dem Boden seine Nährstoffe nicht zurück und muss den Boden düngen. Leider verstehen viele Waldbesitzer das nicht und wundern sich, warum es ihren Bäumen schlecht geht.

Eigentlich müssten Bauern an vielen Stellen von ihren Böden Proben entnehmen und analysieren. Dann wüssten sie genau an welchen Stellen welche Nährstoffe fehlen. Und dann könnten sie genau die richtigen Nährstoffen genau da auf oder in den Boden geben, wo sie gebraucht werden. Das könnten Roboter mit eingebautem Chemielabor machen und Roboter könnten auch die gezielte Düngung erledigen. Zu den Pflanzennährstoffen zählen viele Mineralstoffe.
Aber Überdüngung passiert hauptsächlich, weil es vor allem darum geht, Gülle aus den Schweineställen loszuwerden. Gülle ist flüssig und enthält wenig Feststoffe, die den Boden auflockern und Futter für Bodenlebewesen sein könnten. Bauern fahren mit riesigen Fässern über Felder und Wiesen und versprühen die übel stinkende Gülle. Die in der Gülle gelösten Mineralstoffe lösen sich auch gut in Regenwasser und wandern mit ihm ins Grundwasser oder in den nächsten Bach. So vergiften die Pflanzennährstoffe Nitrat und Phosphat das Grundwasser und verursachen hohe Kosten bei dessen Reinigung. Außerdem werden Flüsse und Seen überdüngt, sodass massenhaft absterbende Algen zu Sauerstoffmangel führen. Aber auch auf dem Acker selber tötet Überdüngung fast alle Wildkräuter, sodass Insekten und Vögeln die Nahrung fehlt.
Mit teurem Kunstdünger wird selten überdüngt, aber genau wie Gülle kann er den Boden nicht auflockern und die Bodenlebewesen nicht ernähren.
In Deutschland gibt es praktisch keine Böden mit zu wenigen Nährstoffen. Sehr viele Böden sind sogar überdüngt. Das Problem ist, dass viele Böden die Nährstoffe schlecht festhalten, um sie gleichmäßig abzugeben. Dieses Problem lässt sich sehr gut mit Terra preta lösen, denn die Poren der Holzkohle speichern Nährstoffe und die Pflanzen können sie sich holen, wenn sie die Nährstoffe brauchen.

Nicht in Fichtenforsten, aber in naturnahen Wäldern leben viel mehr Tierarten als auf Feldern. Aber noch viel größer ist die Artenvielfalt, wenn es im Wald Lichtungen und um ihn herum Wiesen und Felder gibt. Und auf nährstoffarmen Wiesen ist die Artenvielfalt viel größer als wenn die Wiese gedüngt wurde.
Regenwürmer, Schnecken, Springschwänze, Milben, Spinnen, Bakterien und Pilze sind extrem wichtig für die Bodenfruchtbarkeit. Sie brauchen aber einen lockeren, nicht zu trockenen Boden und als Futter organisches Material, also vor allem Pflanzenreste. Aber organisches Material nennt man alles, was aus Biomolekülen besteht, weil es von Lebewesen produziert wurde. Kunstdünger und Gülle können den Boden nicht auflockern und die Bodenlebewesen nicht ernähren. Darum verlieren wir durch konventionelle Land- und Forstwirtschaft einen großen Teil der Bodenlebewesen und damit auch Bodenfruchtbarkeit. Unfruchtbarer Boden ist hell und sehr sandig oder steinhart. Umgekehrt kann ökologische Landwirtschaft Böden wieder fruchtbarer und dunkler machen.
Ob und wie schnell sich Böden erholen, hängt also vom Klima und der Behandlung durch Menschen ab. Mit Terra preta und Agroforstwirtschaft kann es sehr schnell gehen. Aber aktuell verlieren wir weltweit sehr viel fruchtbaren Boden durch industrielle Landwirtschaft, Erosion, Bebauung und Klimawandel. In den USA mussten schon viele Bauern aufgeben, weil ihre Böden völlig unfruchtbar wurden. In armen Ländern haben Klimawandel und Abholzung fast aller Wälder schon zu Hungersnöten und Flucht aus weiten Gebieten geführt, in denen keine Landwirtschaft mehr möglich ist. Waldboden ist relativ unempfindlich, während die verarmten Heideböden sehr empfindlich sind.
Weil leider auch viele Äcker mit Klärschlamm und Kompost aus Bioabfällen gedüngt werden, gelangen viele Schadstoffe in die Böden, denn zuviele Menschen sortieren den Biomüll nicht gut und auch Klärschlamm kann viele unterschiedliche Schadstoffe enthalten. Je mehr Schadstoffe in einem Boden sind, desto unfruchtbarer wird er, weil immer weniger Bodenlebewesen überleben. Einige Schadstoffe werden im Boden nicht abgebaut, aber von den Pflanzen aufgenommen, die dann wir oder unsere Tiere essen.
Glücklicherweise können wir Gemüse auch sehr gut in Treibhäusern und mit Aquaponik produzieren und dabei sogar Arbeitskräfte weitgehend durch Roboter mit künstlicher Intelligenz ersetzen.
Im Gegensatz zu Äckern leben im Waldboden sehr viele verschiedene Insektenlarven, von denen sich zum Beispiel Spitzmäuse ernähren, die wiederum Beute von kleinen Raubtieren sind.